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Bernstein - Das Gold der Meere

In ihrem neuen Abenteuer "... und das versunkene Schiff" machen sich die Fünf Freunde auf die Suche nach Bernstein, auch als Gold der Meere bekannt. Doch was ist das eigentlich und wieso hat es so einen anmutigen Namen? Hier gibt es alle Infos!
Entstehung
Bernstein ist eigentlich Baumharz, das war vielen Millionen Jahren aus verschiedenen Nadelbäumen ausgetreten und durch den Kontakt mit Luft sehr schnell hart geworden ist. Diese ausgehärteten Massen lagerten sich am Boden am und wurden durch den Anstieg des Meeresspiegels fortgeschwemmt. Über Jahrmillionen wurden diese Harzmengen mit Sand und anderen Gesteinsschichten zugeschüttet, wo sie sich dann schließlich zu Bernstein entwickelten. 

Vorkommen
Generell kann Bernstein an fast allen Küstenregionen außer in den Polarregionen gefunden werden. Am häufigsten kommt er auf der nördlichen Erdhalbkugel vor, da dort vor Millionen von Jahren die sogenannten Bernsteinwälder standen. Besonders an der Ostsee findet man immer wieder dieses fossile Harz an den Stränden. Man kann also durchaus bei einem gewöhnlichen Strandspaziergang Bernstein finden.

Name
In der frühesten Geschichte wurde der heutige Bernstein "Börnsteen" genannt, weil er sehr sehr leicht brennen kann. Die Griechen dagegen bezeichneten ihn als "Elektron", weil sie herausgefunden hatten, dass Bernstein sich elektrisch auflädt. Bei den Römern hieß Bernstein "Succinium" (deutsch: Saft), weil sie der Meinung waren, dass es Saft des Baumes ist, womit sie gar nicht unrecht hatten.

Wissenswertes
Bernstein ist heutzutage einer der beliebtestens Schmuck- und Heilsteine der Welt. Durch seine Farbvariationen und die goldschimmernde Optik wirkt er besonders wertvoll und wird daher auch als "Gold der Meere" bezeichnet. Zudem wird Bernstein eine heilende und beruhigende Wirkung nachgesagt, weshalb viele Menschen zum Beispiel bei Halsschmerzen eine Bernsteinhalskette tragen, da sie sich davon eine Schmerzlinderung versprechen.

Bernstein-Fossilien

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Wenn das Harz aus dem Baum herausfließt, dann ist es meistens sehr klebrig. Insekten, die in diese flüssige Masse hineinflogen, konnten sich daher auch nicht mehr lösen und wurden im Verhärtungsprozess mit in den Bernstein eingeschlossen. Deshalb findet man auch heute noch zum Teil Bernsteine, in denen kleine Fliegen, Mücken oder andere Insekten. Was dabei besonders interessant ist: Diese Tierchen sehen noch genauso aus wie vor den Jahrmillionen, als sie eingeschlossen wurden. Heftig oder?

Hier findest du alle Infos zur neuen Folge 119: "Fünf Freunde und das versunkene Schiff"!

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Die Übersicht

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