WERBUNG
Logo: Sites4Kids

Tier des Monats Oktober - Die Fossa

Vom Weibchen in ein Männchen verwandeln? Das klingt doch verrückt. Die Fossa, ein katzenartiges Raubtier, kann das. Wieso, weshalb, warum, erfährst du hier!

Klasse: Säugetiere

 

Ordnung: Raubtiere


Vorkommen: Die Fossa, seltener auch Frettkatze genannt, ist eine auf Madagaskar einheimische Raubtierart. Sie ist das größte Raubtier ihrer Heimatinsel und ernährt sich vorrangig von Affen und anderen Säugetieren. Die Einzelgänger leben in großen Revieren und zählen zu den gefährdeten Arten.


Aussehen und Charakter: Typisch für die Fossa sind kurze Beine, ein langer Schwanz und ein rötlich braunes, dichtes Fell. Sie sind in der Regel zwischen 60 und 80 Zentimeter lang und etwa 35 Zentimeter hoch.


Wissenswertes: Außer in der Paarungszeit leben Fossas alleine. Die Tiere legen Wert auf ein eigenes Jagdrevier, das sie gründlich markieren. Heranwachsende Fossaweibchen erleben, was kein anderes Säugetier außer ihnen erfährt: Sie verwandeln sich vorübergehend in Männchen, zumindest äußerlich. Ihr Bauch färbt sich wie bei den männlichen Fossas orange und ihnen wächst eine Art kleiner Penis. Wissenschaftler vermuten, dass diese Tarnung junge, unerfahrene Fossaweibchen vor den Angriffen der älteren Weibchen, insbesondere denen der eigenen Mutter schützen. Denn die zeitweilige Verwandlung erfolgt in der Regel genau dann, wenn sich die Jungtiere von ihren Müttern trennen, die ihr Revier gegen andere Weibchen noch brutaler verteidigen als gegen Männchen.

WERBUNG

WERBUNG