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Special zu Folge 96

In der Folge 96 "Fünf Freunde und das gefährliche Treibgut" macht ein Kreuzfahrtschiff Station in Kirrin und sorgt für viel Touristenrummel in der kleinen Küstenstadt. Zur selben Zeit finden die Fünf Freunde schreckliche Dinge am Strand von Kirrin. Doch haben diese Funde wirklich etwas mit dem Schiff zu tun?
Hier findest du zu diesem Thema interessante Infos zu Schiffen und Plastikmüll!

Plastikmüll

Ferdi Rizkiyanto 'What lies under'
Ferdi Rizkiyanto 'What lies under'
Es gibt unterschiedliche Arten von Plastikmüll. Das meiste versinkt am Meeresboden und zerfällt im Laufe der Zeit. Dadurch wird Plastikmüll erst richtig gefährlich für die Meerestiere. Die zerfallenen Teile können schneller verschluckt werden, zudem sehen sie nach einer Weile wie Plankton (eine Wasserpflanze) aus, weshalb sie von vielen Fischen geschluckt werden. Das Plastik verbleibt dann im Magen der Fische, weil es nicht verdaut werden kann. Wenn der Magen verschlossen wird, müssen die Fische verhungern.
Alle Schiffe von heute sind verpflichtet, ihren Müll in den Häfen zu entsorgen. Die Entsorgung wird von den Hafengesellschaften streng kontrolliert. Von Umweltschützern wird immer wieder gefordert, dass diese Entsorgung kostenlos sein soll. Diese Forderung lässt sich jedoch schwer durchsetzen, denn Entsorgungsfirmen müssen für ihre Arbeit auch bezahlt werden.

Dennoch werden Fortschritte erzielt. So ist die Entstehung von Plastikmüll an Bord in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Plastikbesteck wird kaum noch verwendet und auch bei anderem Gebrauchsmaterial bemüht man sich um alternative, weniger umweltbelastende Materialien.

Die Strömung des Wassers

Wasser kann auf sehr verschiedene Weise strömen. Es reagiert dabei auf sehr viele unterschiedliche Einflüsse, wie z.B. Wind, Luftdruck oder andere Wettereinflüsse.
Um den Verlauf einer Strömung zu erkunden, kann man zum Beispiel einen Gegenstand verwenden, der auf der Wasseroberfläche bleibt. Zum Beispiel eine Gummiente. Für feinere Strömungen empfiehlt sich auch ein ganz kleines Stück Plastik.

In der Badewanne kann man folgende Strömungen beobachten:

Kreisströmung:
Wasser wird in die Wanne eingelassen. Das neue Wasser drängt das bereits vorhandene nach außen. Am Rand der Wanne entsteht dabei eine eigenständige Strömung, die einer Kreisbewegung folgt.

Wirbelströmung:
Wird Wasser aus der Wanne abgelassen, entsteht ebenfalls eine spontane Kreisbewegung. Um den Ausguss herum bildet sich ein Strudel, über den das Wasser abfließt.

Strömung durch Wasserverdrängung:
Wird ein größerer Gegenstand durch das Wasser bewegt, strömt das Wasser rechts und links vorbei. Große Schiffe können auf diese Weise ziemlich starke Strömungen auslösen. Der Vorgang selbst lässt sich aber auch in der Wanne nachgestalten.

Anziehungskraft einer Strömung:
Ist eine Strömung entstanden, übt sie wiederum Anziehungskraft auf ihre Umgebung aus. Alles, was sich in ihrer Nähe befindet, wird wie von einem Magneten angezogen.

Schiffsworte

Die Seemannssprache hat viele eigene Begriffe, die sehr wichtig sind. Denn auf See muss es oft ganz schnell gehen und dann müssen die Matrosen immer sofort wissen, was gemeint ist. Hier ein paar Worte, die man auf See braucht:
Steuerbord: rechte Seite des Schiffes
Backbord: linke Seite des Schiffes
Bug: vorder Teil, Spitze des Schiffes
Heck: hinterer Teil eines Schiffes

Kommandobrücke: Die Kommandobrücke ist der Teil des Schiffes, von dem aus das Schiff gelenkt wird. Deshalb ist ihr wichtigster Raum das „Ruderhaus“. Von der Kommandobrücke aus hat man die beste Sicht über das ganze Schiff und über das Meer.

Kombüse: In der Kombüse wird gekocht.
Smutje: der Schiffskoch

Kabelgatt: Der Raum, in dem sich nicht nur Seile und Leinen sondern auch Werkzeug, Schiffsfarbe und andere nützliche Dinge befinden. Es liegt fast immer direkt vorne am Bug. Den Zutritt haben meist nur ein oder zwei ausgesuchte Matrosen, die deshalb auch Kabel-Ede heißen.

Luken: Wasserdichte Türen, die auf einem Schiff nach ihrem Zweck benannt werden.
Ladeluke – die Tür zu einem Laderaum
Bordluke – Tür, um das Schiff durch die Bordwand zu betreten.

Kurs aufnehmen: Weil das Meer überall gleich aussieht, muss der Steuermann sich auf einer Fahrt ganz bestimmte Richtungspunkte suchen, auf die er zusteuert. Auf offenem Meer hilft ihm dabei sein Kompass. Es können aber auch bestimmte Sichtpunkte sein, die angesteuert werden. Zum Beispiel eine Boje, auch Tonne genannt, oder das Ziel selbst, in unserem Fall die Bucht in der Felseninsel. Ist das Ziel definiert, kann der Steuermann den Kurs dahin aufnehmen, anders gesagt: das Schiff immer in dieselbe Richtung lenken.
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Hier kannst du im Drehbuch zu Folge 96 "und das gefährliche Treibgut" lesen und du erfährst, wie das Cover Schritt für Schritt entwickelt wurde.
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